Seit knapp einer Woche ist die Version 5 der populären Handelsplattform Metatrader für das iPhone, iPod Touch und das iPad verfügbar. Damit können Händler, deren Broker diese Plattform unterstützen, wie gewohnt Orders – von unterwegs – eingeben und dem Geschehen an den internationalen Finanzmärkten, rund um die Uhr, folgen.
Die Funktionalität lässt bezüglich der Ordereingabe und der Orderarten keine Wünsche offen. Alle Möglichkeiten der Verwaltung und Eingabe von Orders stehen zur Verfügung, so wie man es vom PC gewohnt ist. Selbstverständlich können Realtime-Kurse, der Stand des Handelskontos und offener Orders komfortabel abgefragt werden.
Man muss wissen, dass diese MetaTrader Version für Traffic über mobile Verbindungen optimiert wurde. Laut Hersteller ist auch die Nutzung von GPRS für optimales Arbeiten ausreichend. Das mag sicher auch ein Grund sein, warum MetaTrader 5 für das iPhone im Moment keine Charts bietet. Hier will der Hersteller aber noch nachbessern. Auch Versionen für Blackberry und die Android Plattform werden bald verfügbar sein.
MetaTrader 5 kann wie immer über kostenlos über den Appstore von iTunes geladen werden.
|
Mittlerweile gibt es einige Banken, die Banking-Apps, also iPhone Apps, die Online-Banking ermöglichen, anbieten. Die Direkt Anlage Bank DAB bietet seit geraumer Zeit diesen Service an, hat aber auch die Besitzer „normaler“ Handys und Smartphones bedacht. Werfen wir mal einen Blick auf die angebotenen Lösungen.
Wer über ein Smartphone verfügt, kann, wie bei vielen anderen Banken auch, über einen speziellen Link auf das mobile Online-Banking der DAB zugreifen. Diese „Mini-Website“ ermöglicht einen Blick auf die Märkte und die aktuellen Kurse, eine Suchfunktion für Wertpapiere und natürlich eine Übersicht über das eigen Konto bzw. Depot. Selbstverständlich kann man auch Überweisungen durchführen und Wertpapier-Orders aufgeben. Alle Order-Arten wie Stopp- und Limit-Orders und auch der sogenannte Sekundenhandel steht in der mobilen Version zur Verfügung. Man muss allerdings dazu sagen, dass das Smartphone über eine ausreichende Auflösungen verfügen sollte, damit die Übersichtlichkeit und der Bedienkomfort nicht zu sehr leiden. Eine Auflösung von mindestens 320 Pixeln ist hier empfehlenswert.
Die iPhone App der DAB bietet all diese Funktionen ebenfalls. Die kostenlose App (verfügbar über iTunes) ist sehr benutzerfreundlich – im Gegensatz zur Smartphone Version können beispielsweise Kurs-Informationen im Push-Verfahren automatisch aktualisiert werden. Wer diese Funktion nicht mag, kann diese selbstverständlich auch deaktivieren. In jedem Fall hat die App in Sachen Benutzerfreundlichkeit die Nase vorn – das gilt insbesondere für Überweisungen und Orders. Zusätzlich können in der iPhone Version Watchlists angelegt werden, um z.B. zukünftige Kandidaten für das eigene Portfolio im Auge zu behalten.
Man muss festhalten, dass die DAB damit ein sehr umfassendes Angebot für den mobilen Handel anbietet. Während viele Banking-Apps bisher lediglich den Blick aufs eigene Konto und das Ausführen von Überweisungen anbieten, kann man mit der DAB App auch mit Wertpapieren Handeln – aktive Händler werden diesen Umstand besonders zu schätzen wissen. Zu guter letzt noch eine erfreuliche Nachricht für iPad Besitzer: eine spezielle DAB App für das iPad wird in Kürze verfügbar sein. |
| iPhone/Smartphones/Handys |
| Realtime Kurse |
 |
| Realtime Charts |
 |
| Konto-Übersicht |
 |
| Orders |
 |
| Gerätespezifische Funktionen |
 |
| Brokerspezifische Funktionen |
 |
Die OnVista Bank bietet Neukunden einen besonderen Bonus an. Wer bis zum 31.12.2010 ein Konto eröffnet, bekommt das Smartphone HTC Desire dazu. Natürlich sind weitere Bedingungen an dieses Angebot geknüpft. So ist es beispielsweise erforderlich, bis Ende Februar 2011 mindestens 40 Wertpapiertransaktionen durchgeführt zu haben. Das Konto, welches der Neukunde eröffnen muss, ist ein sogenanntes Free-Buy-Depot. Das bedeutet, dass der Kauf von Wertpapieren an deutschen Handelsplätzen gebührenfrei ist – und zwar unabhängig vom Ordervolumen. Wer viel und auch kurzfristig handelt, wird dieses Angebot durchaus zu schätzen wissen. Wer weniger als 40 Transaktionen durchführt, wird trotzdem belohnt: der bekommt nämlich immerhin noch ein HTC Wildfire.
Was bieten diese Smartphones? Das HTC Desire verfügt über einen sehr schnellen Prozessor. Die Displayauflösung ist bekanntermaßen sehr hoch und die Anzeige daher brilliant und gestochen scharf. Die Benutzerführung erfolgt über das berührungsempfindliche Display. Außerdem kann das HTC Desire mit einer hochauflösenden Kamera aufwarten und der installierte Web-Browser unterstütz – im Gegensatz zum iPhone – auch flash-basierte Internetseiten.
Leider bietet die OnVista Bank – die immerhin Platz 2 bei der Brokerwahl 2010 belegt hat – noch keinen mobilen Handel über Smartphones oder Handys an. Lediglich das zur OnVista Bank gehörende Finanzportal OnVista.de verfügt über mobile Angebote für iPhone, Smartphone & Co., mit denen man sich schnell einen Überblick über das aktuelle Marktgeschehen verschaffen kann. Mobiler Handel ist damit (noch) nicht möglich. Das wird sicher einige der Kunden stören, die die OnVista Bank von Nordnet übernommen hat, da Nordnet über eine sehr gute Mobile Trading Lösung verfügt hat. Nach unseren Informationen, wird die Möglichkeit des mobilen Handels aber bald auch bei der OnVista Bank ein Thema sein.
Alles in allem, ist das Angebot vor allem für aktive Händler und Investoren interessant, die sich zur Weihnachtszeit noch einen netten Bonus sichern wollen.
UPDATE: Auch wenn dieses Angebot mittlerweile abgelaufen ist: die OnVista Bank bietet zurzeit einen anderen interessanten Bonus. Wer ein Free-Buy Depot eröffnet, erhält ein iPad 2 gratis.
|
Nur wenige Monate nach dem Verkaufsstart hat sich das iPad zu einem Verkaufsschlager entwickelt. Die Nachfrage ist nach wie vor so groß, dass bei bestimmten Modellen immer noch mit längeren Lieferzeiten zu rechnen ist. Das iPad einfach als überdimensionales iPhone bzw. iPod abzustempeln, würde diesem Gerät nicht gerecht werden, vielmehr füllt es eine interessante Lücke zwischen den Smartphones und den Netbooks. Grund genug für mich, einmal genauer zu beleuchten, was das iPad in Sachen mobiles Trading so zu leisten vermag.
Zunächst mal ist klar, dass alle iPhone Apps auch auf dem iPad laufen. Das gilt auch für alle in diesem Blog bereits vorgestellen Trading Apps. Das iPad bietet ja die Möglichkeit diese Apps um das zweifache vergrößert darzustellen, was bei einigen Anwendungen allerdings recht grob und pixelig wirkt. Daher haben viele Hersteller bzw. Anbieter bereits nachgelegt und bieten eine „HD“-Version dieser Apps an, die von der besseren Auflösung des iPad profitieren. Dazu gehört beispielsweise der Schweizer Forex Broker Dukascopy.
Schaut man sich im iTunes Store um, so fällt auf, dass die beliebtesten Börsen-Apps für das iPad StockWatch und BlackGold sind. StockWatch bietet die Möglichkeit, das Geschehen an den Börsen und seine Lieblingsaktien im Auge zu behalten und sich beispielsweise ein virtuelles Aktien-Portfolio zusammen zu stellen. Aber auch die Wertentwicklung von Fonds und Bonds und die Terminmärkte können verfolgt werden. Selbstverständlich stehen auch Charts zur Verfügung. BlackGold dagegen liefert News, Charts und und Realtime-Kurse für Rohstoffe, wie Gold, Rohöl, Gas und andere Commodities. Beide Apps sind in jedem Fall ihr Geld wert.
Aber gibt es auch Broker, die das mobile Trading auf dem iPad, mit einer speziell entwickelten iPad-App ermöglich? Selbstverständlich! Hier wäre aktuell vor allem OANDA zu nennen. Der Forex Broker unterstützt mit seiner mobilen Forextrading-Plattform fxTrade Mobile das iPhone sowie Android Smartphones. Die Apps bieten alle wichtigen Funktionen, wie Orderlegung, Margin-Auslastung, Kontostand, Charts und natürlich Kursinformationen in Echtzeit. Das betrachten und analysieren von Charts ist auf solch kleinen Displays eher mühselig. Hier kann die iPad App von OANDA wirklich Punkten: man kann sehr komfortabel und angenehm durch die Charts scrollen. Und natürlich stehen alle Trading-Features der OANDA Handelsplattform, wie man sie vom heimischen PC kennt, zur Verfügung.
Dass das iPad mehr als ein Lückenfüller ist, deutet sich bereits jetzt an. Die Broker und Software-Anbieter werden an einer Unterstützung dieses Gerätes nicht herumkommen. In Sachen mobiles Trading auf dem iPad werden wir also in Zukunft sicher noch viel Interessantes zu berichten haben. |